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Alptraum Babysitter: Mehrere Schützlinge sexuell missbrauch

05.02.2006, 03:17

Alptraum Babysitter: Mehrere Schützlinge sexuell missbraucht

München (ddp-bay). Ein 28-jähriger Babysitter hat offenbar mehrere seiner Schützlinge sexuell missbraucht. Unter den Opfern in Bayern und anderen Bundesländern war auch ein erst 15 Monate altes Mädchen, wie die Polizei mitteilte. Der aus dem Schwarzwald stammende Mann wurde in Taufkirchen bei München festgenommen. Die Mutter des kleinen Mädchens hatte die Polizei verständigt, nachdem sie an ihrer Tochter Verletzungen im Genitalbereich entdeckt hatte. Der Kinderschutzbund appellierte an alle Eltern, neue Babysitter nicht sofort mit den Kindern alleine zu lassen.

Der 28-Jährige wurde in der Wohnung der Taufkirchener Familie
festgenommen. Nach anfänglichem Leugnen räumte er pädosexuelle
Neigungen ein. Vor der Tat in Taufkirchen arbeitete der Sozialhilfeempfänger bereits bei zwei Familien im oberbayerischen Rosenheim und in Feldkirchen bei München. Auch bei Familien im baden-württembergischen Bruchsal, in Mannheim und in Hannover sowie in der Nähe von Zürich war der Mann als Babysitter tätig.

Sowohl ältere als auch kleinere Kinder unter den Opfern
In allen Fällen nahm der 28-Jährige eigenen Angaben zufolge sexuelle
Handlungen an den Kindern oder vor den Kindern an sich selbst vor. Von
einem «Serientäter» wollte die Polizei aber nicht sprechen. Dazu sei die
Auswahl der Kinder zu unspezifisch gewesen. Bei den mutmaßlichen Opfern habe es sich sowohl um ältere als auch kleinere Kinder beiderlei Geschlechts gehandelt.

Weitere Anzeigen gegen den Beschuldigten lagen der Polizei noch nicht vor. Zum Teil mussten die betroffenen Familien erst noch informiert werden.

Der Mann gab an, dass er bereits vergeblich versucht habe, sich über das
Internet «in pädophile Kreise einzuklicken». Anschließend sei er auf die Idee gekommen, sich als Babysitter anzubieten. Laut Polizei schaltete er dazu auch Zeitungsanzeigen.

Nachweis über Babysitter-Kurs
Der bayerische Landesverband des Deutschen Kinderschutzbundes riet Eltern dringend, sich vor der Einstellung eines neuen Babysitters einen möglichst genauen Eindruck von dessen Persönlichkeit zu machen. Zudem solle ein Nachweis über einen Babysitter-Kurs verlangt werden, sagte
Geschäftsführerin Maria Boge-Diecker. Ein solches Zertifikat gebe zumindest eine gewisse Sicherheit, dass sich jemand ernsthaft mit den Themen Pflege und Umgang mit Kindern auseinandergesetzt habe.

Zu einer geschlechtsspezifischen Auswahl des Babysitters könne sie Eltern
nicht generell raten, fügte Boge-Diecker hinzu. Es gebe sowohl sehr gute
männliche als auch schlechte weibliche Kinderbetreuer. Vielmehr komme es auf die Persönlichkeit der einzelnen Person an. Boge-Diecker empfahl Eltern, sich bei Fragen zum Thema Babysitter an die regionalen Verbände des Kinderschutzbundes zu wenden.

© e110.de

05.02.2006, 03:17

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