Bundesweite Kinderporno-Razzia




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Bundesweite Kinderporno-Razzia

Ungelesener Beitragvon gsg04 » 04.02.2006, 04:03

Bundesweite Kinderporno-Razzia - Durchsuchungen bei 111 Mitgliedern eines Internet-Forums

München (ddp-bay). Mit einer bundesweiten Razzia ist die Polizei am Dienstag gegen Mitglieder eines Kinderp.r.ogr.f.e Internetforums vorgegangen. Die Ermittler durchsuchten die Wohn- und Geschäftsräume von bundesweit 111 Verdächtigen, wie Polizei und Bayerisches Landeskriminalamt (LKA) in München mitteilten. 177 PCs, 158 Peripheriegeräte, 9411 CDs und DVDs, mehr als 1500 Disketten und über 1000 Videokassetten stellten die Beamten sicher. Erste Sichtungen deuten laut LKA auf umfangreiches kinderpornografisches Material hin.
Inzwischen waren nach Polizeiangaben 33 Tatverdächtige geständig, Festnahmen gab es keine. Wie ein Polizeisprecher auf ddp-Anfrage sagte, hatte ein Russe das Forum im Oktober 2004 auf den Servern eines
Münchner Internetproviders eingerichtet.

Der Provider sperrte die Plattform den Angaben zufolge nach nur fünf Tagen und verständigte die Polizei. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich weltweit bereits fast 1500 Mitglieder angemeldet. Polizei und Staatsanwaltschaft nahmen die Ermittlungen im Dezember des gleichen Jahres auf und fanden dabei knapp 3000 Bilddateien mit überwiegend kinderpornografischem Inhalt. Laut LKA diente die Plattform dem Tausch und der Verbreitung von einschlägigem Material.

Die Münchner Polizei ermittelte zunächst 121 deutsche Mitglieder des Forums, unter ihnen 16 in Bayern. In Oberbayern durchsuchten Beamte fünf Objekte, davon drei in München. Vier waren es in Schwaben, jeweils zwei in Mittel-, Ober- und Unterfranken. In Niederbayern wurden die Fahnder einmal tätig.

Insgesamt stellten die Ermittler in Bayern 34 PCs, 45 Peripheriegeräte, 1660 CDs und DVDs, mehr als 500 Disketten und über 200 Videokassetten sicher. Daraufhin gestanden fünf Verdächtige. Den bundesweiten Zugriff
koordinierte das LKA. Die Anzeigen des Münchner Polizeipräsidiums gegen 1007 ausländische Beschuldigte hat das Bundeskriminalamt an die jeweiligen Staaten weitergeleitet. Der Großteil lebt in den USA. Insgesamt bilden Deutsche die zweitgrößte Gruppe. Die übrigen Verdächtigen kommen hauptsächlich aus Brasilien und Kanada.

10.01.2006 e110.de
aktualisiert: 11.01.2006
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