Die Gutachter-Frage (Täter Martin P.)




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Die Gutachter-Frage (Täter Martin P.)

Ungelesener Beitragvon gsg04 » 04.02.2006, 04:39

17.01.2006 17:26 Uhr

Kommentar

Die Gutachter-Frage

Wichtiger jedoch als die Erhöhung der Gefängnismauern wäre eine Verbesserung der psychiatrischen Begutachtung.
Von Stephan Handel

Martin P. also ist verurteilt, und niemand kann sich erinnern, dass ein Gericht schon einmal einen Straftäter hinter so vielen Schlössern weggesperrt hättte. Dennoch bleibt ein schales Gefühl zurück – denn P. konnte zwei Kinder töten, bevor seine Gefährlichkeit erkannt wurde. Lässt sich so etwas verhindern?

Würde die Einführung der Sicherungsverwahrung für heranwachsende Täter helfen, wie es die neue Bundesregierung plant?

Es steht spätestens nach dem gestern zu Ende gegangenen Prozess fest, dass es gemeingefährliche Täter auch schon im Heranwachsenden-Alter gibt.

Wichtiger jedoch als die Erhöhung der Gefängnismauern wäre eine Verbesserung der psychiatrischen Begutachtung: Martin P. hat nach seiner ersten Tat die Psychiater über sein wahres Denken getäuscht.

Wären die Tötungsphantasien damals schon erkannt worden, hätte er damals schon in die Psychiatrie eingewiesen werden können – weil Therapeuten seine Persönlichkeitsstörung für nicht heilbar halten, wäre er voraussichtlich heute noch dort. Und Peter würde noch leben.

(C) SZ
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