Kinderp.r.ogr.f.e per Internet verbreitet - Magdeburger soll




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Kinderp.r.ogr.f.e per Internet verbreitet - Magdeburger soll

Ungelesener Beitragvon gsg04 » 05.02.2006, 04:17

Kinderp.r.ogr.f.e per Internet verbreitet - Magdeburger soll internationale Bande angeführt haben

Magdeburg (ddp-lsa). Ein 29-jähriger Magdeburger soll einer der Haupttäter in einem internationalen Kinderp.r.ogr.f.e Tauschring im Internet gewesen sein. Der Mann muss sich seit Dienstag vor dem Magdeburger Landgericht verantworten. Marcel K. wird zur Last gelegt, im Internet kinderpornografische Bild- oder Videodateien verbreitet zu
haben. Bei Aussagen von Zeugen und Sachverständigen zum Sexualleben des Angeklagten und beim Zeigen von Bildmaterial soll die Öffentlichkeit von der Verhandlung ausgeschlossen werden, entschied das Gericht auf Antrag der Verteidigung.

Der Angeklagte habe in 16 Fällen kinderpornografische Bilddateien bezogen, um sie zu verbreiten, sagte Oberstaatsanwalt Peter Vogt, der die Zentralstelle zur Bekämpfung von Kinderp.r.ogr.f.e in Sachsen-Anhalt leitet. In weiteren zehn Fällen soll der 29-Jährige die Dateien tatsächlich öffentlich zugänglich gemacht haben. Am 1. April 2002 habe er die ersten kinderpornografischen Bilder unter dem Namen «Marcy»
bezogen. Zwei Wochen später habe er selbst ein Internetforum gegründet und als Manager über Inhalt und Zutritt für Außenstehende entschieden, sagte der Oberstaatsanwalt. Dafür habe der Angeklagte drei Stunden und mehr pro Tag verwendet. In den so genannten Communities hatte sich weltweit eine große Anzahl Pädophiler bandenmäßig zusammengeschlossen.

Der Prozess wurde heute unterbrochen. Zuvor war bekannt geworden, dass eine weitere Anklage wegen Besitzes von Kinderp.r.ogr.f.e gegen Marcel K., der jetzt in Schartau bei Burg wohnt, beim Landgericht Magdeburg vorliegt. Die Akten seien am Montag eingegangen, sagte die Vorsitzende Richterin Claudia Methling. Der Prozess wird am 12.
Juli fortgesetzt. In dieser Frist habe die Verteidigung Zeit zur Stellungnahme, sagte Methling. Verteidiger Carsten Schneider beantragte für den Fall der Erweiterung des Verfahrens einen weiteren Pflichtverteidiger für seinen Mandanten. «Das wird ein langwieriges Verfahren», sagte Schneider.

Polizei und Staatsanwaltschaft in Sachsen-Anhalt hatten im September 2003 mit einer weltweit angelegten Aktion kinderpornografische Zirkel im Internet gesprengt. Ursprung der ein Jahr andauernden Ermittlungen war ein Verfahren gegen den 29-Jährigen.

Weltweit waren von den Ermittlungen 166 Staaten mit rund 26 500 tatverdächtigen Internet-Nutzern betroffen. Der Anstoß für die Ermittlungen kam aus der Internet-Wirtschaft.

Insgesamt waren 530 Deutsche des Besitzes und Verbreitens kinderpornografischer Schriften verdächtig. Bundesweit gab es Durchsuchungen in 502 Objekten. Dabei wurden 745 Computer, 35 500 CDs, 8300 Disketten sowie 5800 Videos beschlagnahmt.

28.06.2005 © e110
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